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Das ist beim Zusammenstellen eures Gaming PCs wichtig – Teil 5: Die Kühlung

In einem PC verursachen vor allem leistungsstarke CPUs und Grafikkarten viel Abwärme, die durch eine aktive Kühlung gehändelt werden muss.
Besonders bei vorgefertigten PCs sparen Hersteller hier gerne am falschen Ende, was spätestens an heißen Sommertagen zu einer deutlichen Leistungsminderung oder Systemausfällen mit permanenten Schäden an der Hardware führt. Ein Problem, dass ihr beim Zusammenbau eures eigenen PCs direkt vermeiden könnt.

Für Anfänger ist bei der Zusammenstellung eines Gaming PCs die Arbeit mit Lüfterkühlungen zu empfehlen. Diese sind wesentlich kostengünstiger als Wasserkühlungen und laufen heute, dank aktueller Silent-Technologie, sehr geräuscharm. Lüfterkühlungen bestehen in der Regel aus einer Reihe von Ventilatoren, die innerhalb des Gehäuses verbaut werden, und wärmeableitenden Kühlkörpern direkt an den einzelnen Bauteilen.

Die Gehäuselüfter

Die Zusammenstellung einer Lüfterkühlung beginnt bei der Auswahl des richtigen Gehäuses – dies sollte ausreichend Platz für die Luftströme und Steckplätze für zwei bis drei Gehäuselüfter bieten. Idealerweise verläuft der Luftstrom horizontal vom unteren vorderen Bereich in den oberen hinteren. Entsprechend müssen die Lüfter installiert werden – dabei saugt ein Lüfter kühle Luft an und leitet sie über Grafikkarten und CPU, während ein zweiter Lüfter an der gegenüberliegenden Seite die Luft wieder aus dem Gehäuse hinaustransportiert. Sogenannte „Silent Systeme“, etwa von Be Silent, sorgen dafür, dass euer PC auch unter hoher Last sehr leise läuft.

Captiva Gaming PC

Lüfter für Grafikkarten und CPU

Grafikkarten Kühlung Gaming PC zusammenstellen

Zusätzlich zu diesen Gehäuselüftern sollten auch einzelne leistungsstarke Elemente mit Kühlungssystemen ausgestattet werden. Besonders Gaming Grafikkarten werden häufig mit einem sogenannten Custom-System ausgeliefert, die neben einem Kühlkörper über weitere Ventilatoren verfügen und so gezielt Luft aus dem Gehäuse über die Grafikkarten lenken.
Sofern ihr euren Arbeitsspeicher nicht gezielt übertakten wollt, ist zur Kühlung der CPU, meist der mitgelieferte Box-Kühler ausreichend. Bei hoher Auslastung können diese einfachen Ventilatoren jedoch sehr laut werden, weswegen sich zum Teil dennoch die Installation zusätzlicher CPU-Kühler lohnt, die bereits ab 25 € erhältlich sind.

Beim Zusammenbau und dem späteren Betrieb eures PCs solltet ihr zudem einige Grundregeln beachten. Kabel oder andere Bauteile dürfen euren Luftstrom nicht behindern. Der Standort des PCs muss sorgsam gewählt werden: Zu starke Sonneneinstrahlung oder ein Platz nahe an der Heizung können selbst im Winter dazu führen, dass der PC schnell überhitzt. Ist der PC etwa in ein Schreibtischfach „eingepfercht“, staut sich hier die Wärme und sticht auch das ausgeklügeltste Kühlungssystem im PC-Inneren aus. Ein Mindestabstand von zehn bis fünfzehn Zentimetern zur Rückwand ist zu empfehlen. Schließlich lohnt es sich, den PC alle paar Monate zu öffnen und vorsichtig von Staub zu befreien.

Eine Auswahl von verschiedenen Systemen findet ihr in unserem Konfigurator und auch in unseren vorgefertigten Gaming PCs legen wir besonderen Wert auf effektive Kühlungssysteme, damit ihr möglichst lange Spaß beim Zocken habt.