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Das ist beim Zusammenstellen eures Gaming PCs wichtig – Teil 4: Mainboard

Das Mainboard ist mit allen Komponenten verbunden, auf die wir bereits in unseren früheren Beiträgen eingegangen sind – also mit den Festplatten, dem Arbeitsspeicher sowie natürlich auch mit der Grafikkarte (GPU) und dem Prozessor (CPU). Die Frage, welches Mainboard ihr in eurem Gaming PC verwenden möchtet, solltet ihr euch direkt nach der Wahl dieses Prozessors stellen. Intel und AMD streiten sich um die Marktherrschaft, wobei Intel mit den Mainboards, die einen 1151 Sockel verbaut haben, momentan Marktführer ist. Dank günstiger Angebote sowie den neuen AM4 Mainboards, die die Basis für die moderne Ryzen CPU darstellen, spielt aber auch AMD eine große Rolle. Egal zu welchem Hersteller ihr tendiert: Auf die Größe kommt es an. Nehmt das größte Mainboard, welches euer PC Tower unterbringen kann – häufig sind das Mainboards mit dem Formfaktor „ATX“ – denn diese sind in der Regel günstiger, bieten zusätzliche Anschlussmöglichkeiten, sind einfacher zu montieren und stabiler als kleinere Modelle. Mit abnehmenden Ausmaßen eures PC Gehäuses sowie Mainboards („Micro-ATX, „Mini-ITX“ usw.) stehen euch dementsprechend immer weniger Features, Steckplätze und USB-Ports zur Verfügung.

Auch durch ihre verbauten Sockel unterscheiden sich Mainboards, auf denen letztendlich die Prozessoren angebracht werden. Jedes Mainboard ist nur mit einer bestimmten Art von Sockel kompatibel, weshalb nicht jeder Prozessor mit jedem Mainboard verbunden werden kann. Passen CPU und Sockel zueinander, solltet ihr zudem nachschauen, ob das BIOS – also die Software auf dem Mainboard – die CPU unterstützt. Gerade falls das Mainboard älter sein sollte als der Prozessor, könnte ein BIOS Update notwendig werden. Die relevantesten Sockel sind derzeit die Intel Standards 1151 und 1150 sowie AMDs AM4.

CPU Sockel 775
CPU Sockel 775

Die Verbindung macht‘s

MSI Mainboard
MSI Mainboard

Wie bereits angedeutet spielen auch die Anschlussmöglichkeiten und Steckplätze eine große Rolle bei der Wahl eures Mainboards. Im Fall der DIMM- bzw. RAM-Steckplätze, die euren Arbeitsspeicher aufnehmen, solltet ihr idealerweise bis zu vier besitzen, um später aufrüsten zu können. Da oftmals mehr als eine Festplatte benötigt wird, ist es zudem wichtig, auf eine ausreichende Anzahl an SATA-Anschlüssen sowie auf eine M.2-Anschlussmöglichkeit zu achten. An den verschiedenen PCIe-Steckplätzen (PCIe x16, x8, x4 und x1) finden vor allem Grafikkarten, Netzwerkkarten sowie Soundkarten ihr Zuhause. Für euren Gamer PC ist es von Vorteil, mehr als einen PCIe x16 Slot zu besitzen, um zusätzlich zur Hauptgrafikkarte eine weitere GPU zu verbauen und die Grafikpower eures Rechners noch einmal zu verbessern.

Zu guter Letzt sorgt der Chipsatz eines jeden Mainboards dafür, dass die Ein- und Ausgabeinformationen aller Komponenten in einem Gaming PC miteinander kommunizieren und eine zusammenhängende Verarbeitung erfolgt. Grundsätzlich funktionieren Intel Chipsätze nur mit Intel Prozessoren, während AMD Chipsätze nur mit AMD Prozessoren arbeiten können. Im Falle der aktuellen Chipsätze bei Captiva sind Casual Gamer mit mittelstarken Chipsätzen gut bedient, deren Bezeichnung mit einem H (Intel) oder B (AMD) beginnt – beispielsweise das „Asus Prime B350M-K“. Hardcore Zocker und High End Gamer sollten auf einen stärkeren Chipsatz zurückgreifen, dessen Name mit P oder Z (Intel) oder X (AMD) anfängt, so wie im Fall des „MSI Z370 Gaming M5“.

In unserem Gaming PC Konfigurator stehen sowohl Fans von AMDs Ryzen Prozessoren, als auch allen Intel Usern sämtliche aktuellen Mainboard Modelle zur Auswahl. Unsere fertig konfigurierten Gaming PCs können ebenfalls die Wünsche beider Lager erfüllen.