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Das ist beim Zusammenstellen eures Gaming PCs wichtig – Teil 1: Prozessor & Grafikkarte

Ob 4K oder die neuesten Virtual Reality-Erlebnisse, im Gaming-Jahr 2018 wird es höchste Zeit den heimischen PC für die kommenden Spiele-Highlights fit zu machen. Doch auf was müsst ihr im Dschungel der Hardware-Komponenten besonders achten, wenn ihr euren optimalen Gaming PC zusammenstellen möchtet? In den kommenden Wochen werden wir euch an dieser Stelle einige nützliche Tipps dazu geben.

Eine Frage sollte die Auswahl eurer Komponenten besonders beeinflussen: Was ist euch beim Zocken am wichtigsten? Wollt ihr Shooter wie Battlefield 1 in all ihrer Grafikpracht erleben? Oder seid ihr eher Fans von MOBAs oder Strategiespielen und legt Wert auf eine zuverlässige und schnelle Performance? Die Antwort auf diese Frage hilft euch vor allem bei der Wahl des Prozessors und der Grafikkarte.

Der Prozessor

Euer erster Gedanke bei der Zusammenstellung des eigenen Setups sollte sich mit der Auswahl des Prozessors (CPU) befassen. Hier sind besonders zwei Kennzahlen relevant: Die Anzahl der Rechenkerne und die Taktgeschwindigkeit, mit der diese arbeiten. Moderne Blockbuster wie Battlefield 1 oder Destiny 2 sind beispielsweise oft in der Lage, die meisten bzw. alle Kerne des Prozessors anzusprechen und profitieren somit von einer höheren Anzahl CPU-Kerne.

Ältere Games, aber auch Esport-Titel wie League of Legends oder CS:GO, können hingegen meist nur ein bis zwei Prozessorkerne nutzen. Sie profitieren daher viel mehr von hohen Taktraten pro Kern als moderne Games.
Für die Fans moderner Grafik und 4K-Inhalten empfehlen wir daher mindestens 4, idealerweise aber 6 CPU-Kerne, wie sie beispielsweise im AMD Ryzen 5 1600X oder dem Intel i7 8700K zu finden sind.

Für Esport-Begeisterte eignen sich hingegen auch günstigere Prozessoren wie der AMD Ryzen 5 1500X oder der Intel i3-8100, deren Taktraten mit denen ihrer großen Brüder locker mithalten können.

Die Grafikkarte

GeForce GTX 1080Ti
GeForce GTX 1080Ti

Während übliche Office-Computer meist ohne dedizierte Grafikkarte auskommen, ist diese Komponente für einen Gaming PC nach wie vor unerlässlich. Die Grafikkarte verfügt über einen eigenen Arbeitsspeicher, der grafische intensive Anwendungen bearbeitet. Dementsprechend sind die wichtigsten Kennzahlen hier die Kapazität des Video-RAMs sowie die Taktzahl, die eine flüssige Wiedergabe und hohe Framerates garantieren.

Im Mittelklassebereich sind Gamer bereits zum Beispiel mit einer GeForce GTX 1050 Ti 4GB gut beraten, die mit 4GB Video-RAM und DirectX 12-Support auch aktuelle Games bei leicht reduzierten Details schafft.

Geht es allerdings an die Darstellung von 4K-Inhalten, sollte eure Grafikkarte mindestens mit einem 8GB Video-RAM aufwarten. Hier lohnt es sich durchaus, über die Anschaffung etwa einer Radeon RX 580 8G oder noch besser einer GeForce GTX 1080 Ti nachzudenken.

Mit der Wahl der CPU und der Grafikkarte habt ihr die Grundlage für alle weiteren Komponenten eures Gaming PCs gelegt. Mehr zu den besten Festplatten, RAM und SSDs für Gamer erfahrt ihr in den kommenden Teilen unserer Reihe. Wer sich bis dahin schon einem einen Überblick über alle Optionen verschaffen möchte, kann gerne auch die Captiva-Konfigurator nutzen und sich sein individuelles Gaming Set Up zusammenstellen.